Unsere ehemalige Kollegin und Beraterin für Integrated Business Planning Marisa Seth erzählt wie sie bei CAMELOT ihr Engagement für soziale Themen einbringen und ihrer Leidenschaft fürs Reisen neben ihrem Consulting Job nachgehen konnte. Ihrem Drang, Nachhaltigkeit in die Tat umzusetzen, haben wir die Gründung unseres CAMELOT Corporate Social Responsibility (CSR) Councils zu verdanken.

Marisa kam als Masterandin zu CAMELOT und hat innerhalb von fünf Jahren eine beachtliche Karriere absolviert. Dabei hat sie ihr soziales Engagement und ihren Drang zu Reisen nie aufgegeben. Marisa teilt ihre Motivation und Erfahrungen:

Soziale Verantwortung: Jede*r kann einen Beitrag leisten

Die Themen Nachhaltigkeit und soziales Engagement sind so komplex. Heutzutage ist man als Einzelne schnell überfordert, weiß gar nicht, wo man anpacken soll, und fühlt sich oft blockiert oder ohnmächtig. Ich habe früh für mich entschieden, dass ich nicht tatenlos Dinge geschehen lassen möchte, sondern selbst mit kleinen Schritten meinen Beitrag leisten möchte. Als Orientierung dienen mir die 17 UN Sustainability Development Goals (SDG). Ich bin der festen Überzeugung, dass wir gemeinsam – und damit meine ich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – etwas bewirken können. Die SDGs geben einem ein Ziel und das Gefühl, dass zusammen an etwas Großem gearbeitet wird und man nicht allein ist.

Nicht nur für mich persönlich, sondern auch für CAMELOT hatte und habe ich Visionen, denn als Unternehmen hat man einen großen Hebel. Und so bin ich mit diesen 17 SDGs zu unserem CEO Dr. Josef Packowski gegangen und habe einige Ideen mit ihm diskutiert. Er hatte sofort ein offenes Ohr. Das gesamte Management stand vom ersten Tag an hinter der Initiative und hat mir die Möglichkeit gegeben, den CSR-Bereich bei CAMELOT aufzubauen.

Corporate Social Responsibility ist mittlerweile fester Bestandteil von CAMELOTs DNA

Als CSR Team haben wir uns als erstes an schnell umsetzbare Projekte gesetzt. Das war zum einen ein Social Sabbatical Programm, um allen Mitarbeitenden die Möglichkeit zum sozialen Engagement barrierefrei zu ermöglichen. Zum anderen haben wir Trinkbrunnen in unseren Büros aufgestellt, um Plastik, aber auch mehr als 20 Tonnen CO2 jährlich zu reduzieren.

Aber das ist noch nicht alles. Um die CO2e(CO2-Äquivalente)-Bilanz unseres Unternehmens zu analysieren und Wege für nachhaltigeres Wirtschaften zu finden, hat sich ein interdisziplinäres Team innerhalb der CAMELOT zusammengefunden und ein Projekt initiiert, das die Analyse, Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen zur Reduzierung des CO2e-Fußabdrucks im Fokus hat. In Workshops haben wir Ideen für Einsparungsmaßnahmen gesammelt. Die Akzeptanz der vorgeschlagenen Maßnahmen haben wir mithilfe von Umfragen innerhalb der gesamten CAMELOT validiert. Die größten Treiber unseres Ausstoßes sind Geschäftsreisen und das Pendeln zum Arbeitsplatz. Geeignete Lösungen wie das Einführen einer Reiserichtline für weniger Kurzstreckenflüge, das hybride Durchführen von Projekten (virtuell & on-site) im neuen Flex Work-Modell, sowie ein baldiger Umstieg auf eine Elektrofahrzeugflotte stießen im gesamten Unternehmen auf breite Zustimmung. Mit diesen und vielen weiteren kleineren Initiativen planen wir eine Einsparung unserer CO2e-Emissionen von ca. 50 Prozent bis 2026 pro Mitarbeiter. Aktuell arbeiten wir an einer externen Zertifizierung unserer CO2e-Emissionen via Southpole für die Jahre 2019 und 2020. Die ermittelten Emissionen werden über die Investition in Klimaschutzprojekte ausgeglichen, sodass wir als „carbon neutral“ gelten. Doch das ist uns nicht genug: Das Ziel ist so wenig Emissionen wie möglich auszustoßen, wobei wir gleichzeitig ein nachhaltiges Wachstum anstreben.

CSR nicht nur mit Blick nach innen, sondern auch nach außen

Von Anfang an war uns wichtig, dass wir nicht nur intern agieren, sondern vor allem auch unsere Fachexpertise als digitale Innovatoren und Supply-Chain-Experten für nachhaltige Zwecke nutzen. So haben wir beim Climathon mitgewirkt und als Businessexperte teilnehmende Teams zum Thema Circular Economy unterstützt.

Der Climathon ist ein ganzjähriges Programm, dessen Kernstück ein Hackathon ist, der Lösungen für den Klimaschutz in konkrete Projekte umsetzt, klimafreundliche Unternehmen und Start-ups unterstützt und lokale politische Veränderungen anstrebt.

CAMELOT erhielt Rückmeldung, sich als eines von wenigen Unternehmen für wirkungsvolle Ideen und Nachhaltigkeit einzusetzen.

Zu unserem Thema Circular Economy wurden von 17 Teilnehmenden drei Ideen und Prototypen entwickelt. Eines dieser drei Teams hat mit unserer Business Challenge am Ende tatsächlich einen Preis abgeräumt und schaffte es in den globalen Wettbewerb. Es erhielt vom Organisationskomitee finanzielle Unterstützung und Mentoring, um das Projekt ein Jahr lang fortzusetzen.

Work-Life-Purpose-Balance im Consulting Job? Auf jeden Fall!

CAMELOT als Arbeitgeber hat es mir ermöglicht, einen Wunsch umzusetzen: etwas Nachhaltiges in mein Arbeitsleben zu gestalten. Und das sowohl im CSR Team als auch während meiner regelmäßigen Sabbatical-Phasen. Diese Auszeiten sind für mich immer sehr wichtig gewesen, um zu verinnerlichen, dass vieles, das für mich in Deutschland im privaten und beruflichen Umfeld Status Quo bedeutet, nicht selbstverständlich ist. Auch habe ich mich nach jeder Auszeit immer aufs Neue wieder auf meinen Beraterjob gefreut. Kurz: Diese Zeiten geben mir sehr viel – Energie, Erfahrung und Verständnis.

Reisen im Rahmen eines Sabbaticals:

Iran, Turkmenistan und Mongolei: 20.000 km mit einem Camper-Van

Ein guter Freund, den ich während meiner Masterarbeitszeit bei CAMELOT kennen gelernt habe, hat mich gefragt, ob ich seinen Camper-Van aus der Mongolei zurück nach Deutschland fahren möchte. Ich dachte: Eine sehr gute Idee – Zeit für ein neues Abenteuer!

Die spannendste Erfahrung auf dieser Reise war eine Wanderung auf den höchsten Berg im Iran, den Damāwand, der 5.600 Meter hoch ist. Da bin ich körperlich wie mental an meine Grenzen gestoßen. Insgesamt war der Iran für mich ein besonderes Land. Noch nie habe ich gastfreundlichere Menschen erlebt wie dort. Und das beste Tauschgeschäft meines Lebens war eine iranische SIM-Karte, die ich gegen einen riesengroßen Kürbis eingetauscht habe.

Das größte Learning war, wie wichtig es ist, sich komplett auf fremde Situationen einzulassen und nichts, was wir aus Deutschland kennen, für selbstverständlich zu halten. So haben wir zum Beispiel ganze Tage nur an Grenzübergängen verbracht und umständliche, für uns unverständliche Einreiseprozeduren über uns ergehen lassen müssen. Die Leichtigkeit, mit der wir in Europa die Grenzen passieren können, ist ein wahres Geschenk.

Bei CAMELOT zählt deine Stimme – du kannst etwas bewegen

Auf zwischenmenschlicher Ebene war es spannend für mich zu erleben, dass bei CAMELOT jede Stimme zählt. CAMELOT hat immer ein Ohr für Dich, wenn Du Deine Ideen einbringen möchtest. Meine Bedürfnisse wurden unterstützt, damit ich die Balance zwischen einem interessanten und vielseitigen Consulting Job mit meinem privaten, sozialen Engagement vereinen konnte. Wer so etwas sucht, ist bei CAMELOT goldrichtig!

Vielen Dank, Marisa! Wir wünschen Dir und Deiner Familie alles Gute für die Zukunft! Du wirst noch viel bewegen.

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