„Social Distancing“ ist einer der meistbenutzten Begriffe der letzten Wochen. Stattdessen sollten wir eher von „Physical Distancing“ sprechen. Dass wir nicht physisch an bestimmten Ort zusammen sind, bedeutet in der heutigen digitalen und vernetzten Welt nicht, dass wir uns nicht sozialisieren können.

Nach der schnellen Ausbreitung von SARs-CoV-2, wird virtuelle Kommunikation unumgänglich, denn Menschen müssen physisch Abstand zu einander halten. Besprechungsräume und Lunchbereiche bleiben leer, nachdem die meisten Büroangestellten nach Hause geschickt wurden, um remote zu arbeiten. Der Mangel an persönlicher Interaktion schafft eine Situation, die nicht jeder gewohnt ist und mit der nicht jeder Mitarbeiter leicht umgehen kann. Der persönliche Austausch mit Kollegen ist ein wichtiger täglicher Sozialkontakt, besonders für allein lebende Menschen. Nach einige Wochen im Homeoffice beobachten wir jetzt, dass sich der psychische Zustand vieler Mitarbeiter zu verschlechtern beginnt. Deshalb ist es jetzt wichtiger denn je, aktiv die soziale Interaktion zwischen Ihren Mitarbeitern zu fördern und dafür neue innovative Formate bereitzustellen.

In Kontakt bleiben

Nur weil Ihre Mitarbeiter nicht physisch im Büro anwesend sind, bedeutet das nicht, dass sie ihre Pausen ganz alleine verbringen müssen. Organisieren Sie virtuelle Kaffee- und Mittagspausen und halten Sie Ihre Mitarbeiter an, es Ihnen gleichzutun. Nutzen Sie Ihre Plattformen zur Zusammenarbeit, um Kollegen in die virtuelle Cafeteria einzuladen. Diese regelmäßigen Treffen außerhalb der offiziellen Arbeitskommunikation sind entscheidend, um den Zusammenhalt der Teams zu wahren und das soziale Wohlbefinden zu fördern. Nach einiger Zeit wird der soziale Austausch über digitale Tools zur Routine und stärkt Ihren Teamgeist.

Neue Freizeitaktivitäten organisieren

Da das öffentliche Leben auf ein Minimum reduziert ist, können die meisten Menschen nach der Arbeit nicht ihrer üblichen Freizeitgestaltung nachgehen. Statt also ins Fitnessstudio zu gehen oder mit Ihrer Laufgruppe zu joggen, können Sie virtuelle Sportwettbewerbe innerhalb Ihres Unternehmens organisieren, um Ihre Mitarbeiter fit zu halten. Eine breite Auswahl an Apps kann zur Einrichtung von Team-Wettbewerben genutzt werden (z.B. 10.000 pro Tag gehen, wer sammelt pro Woche die meisten Kilometer auf dem Rad oder beim Joggen). Viele Unternehmen haben bereits begonnen, Dance-Partys oder Team-Workouts für den Feierabend zu etablieren. Sie brauchen dazu nicht unbedingt die neueste Technologie für virtuelle Realität. Nutzen Sie einfach eine der zahlreichen etablierten und neu geschaffenen virtuellen Sportplattformen. Unternehmen, die in die Förderung solcher sportlicher Aktivitäten für ihre Mitarbeiter investieren, profitieren von einem größeren physischen und psychischen Wohlbefinden ihrer Belegschaft. Vergessen Sie dabei allerdings nicht, dass nicht jeder Mitarbeiter gerne Sport treibt. Manche bevorzugen vielleicht weniger anstrengende Aktivitäten wie Spielabende, Aperitif-Treffen, Koch-Events und so weiter. Dies ist übrigens auch eine hervorragende Gelegenheit, um die Familien Ihrer Mitarbeiter einzubeziehen. Lösen Sie sich von der Vorstellung, dass man für soziale Aktivitäten physisch zusammenkommen muss, und werden Sie kreativ!

 Der Wechsel zum virtuellen sozialen Austausch muss nicht unbedingt ein erzwungener Kompromiss sein. Stattdessen eröffnet er eine Vielzahl neuer und spannender Optionen. Überwinden Sie Ihre Vorbehalte und seien Sie offen für unkonventionelle virtuelle Erlebnisse. Wenn Sie sich erst einmal an die Idee der sozialen Interaktion ohne persönliche Treffen angefreundet haben, werden Sie erstaunt sein, wie viele Möglichkeiten das virtuelle Gesellschaftsleben bietet. Die einzige Voraussetzung ist die Verfügbarkeit der entsprechenden Technik. Wenn Sie nach weiteren Anregungen suchen, was digitale Sozialkontakte und Tools zur Zusammenarbeit anbelangt, wenden Sie sich gerne an unsere Experten: BTO@camelot-mc.com

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