Laut einer von JP Morgan veröffentlichten Studie belief sich der Wert globaler M&A-Transaktionen im Jahr 2018 auf 4,1 Billionen US-Dollar bei einer Gesamtzahl von 2342 Übernahmen. Unternehmen nutzten diesen Weg, um Neuerungen an zentralen Geschäftsmodellen vorzunehmen, Wachstum zu maximieren und die Auswirkungen von Technologiebrüchen zu mindern. Eines ist jedoch sicher: Bei jeder Fusion und Übernahme verdoppelt sich die IT-Infrastruktur, die verwaltet und gepflegt werden muss, um die neue Organisation zu unterstützen. Die Verantwortung für die gesamte Datenverwaltung ist enorm. Ohne eine effektive Strategie für die Verwaltung der Unternehmensdaten und eine frühzeitige Beteiligung der IT-Abteilung an der Planung zur Bewältigung von Herausforderungen, die mit der Integration einhergehen, kann die Fusion oder Übernahme zum Scheitern verurteilt sein. Die schlechtere Qualität der Dateninfrastruktur kann den M&A-Prozess beeinträchtigen und erheblich verlangsamen.

Bei den meisten M&A-Transaktionen versäumt es die Unternehmensleitung, die IT-Abteilung in einem frühen Stadium einzubinden, und sieht die mit der IT-Integration verbundenen Risiken und Kosten nicht. Abgesehen davon, dass der Wert der Datenintelligenz nicht realisiert wird, was sind weitere typische Herausforderungen, wenn die Daten nicht harmonisiert und optimiert sind?

  • Ungeplante Kosten: Laut einer Gartner-Studie belaufen sich die durchschnittlichen finanziellen Auswirkungen schlechter Datenqualität für Unternehmen auf 9,7 Millionen US-Dollar pro Jahr. Der Kern des Problems beim Wachstum durch M&A besteht darin, dass geschäftskritische Daten fragmentiert und über Anwendungen verteilt werden. Die schiere Vielfalt und Komplexität der Dateninfrastruktur hat Kosten, schlechten Ruf und entgangene Geschäftschancen zur Folge.
  • Doppelte Daten: Duplikate können eine falsche Wahrnehmung der Geschäftsleistung bei Lieferanten, Kunden, Handelspartnern und Produkten und damit falsche Entscheidungen zur Folge haben. Das INSTITUTE OF INTERNAL AUDITORS schätzt, dass doppelte Zahlungen zwischen 0,5 und 0,1 Prozent der jährlichen Rechnungszahlungen ausmachen. Das bedeutet, dass bei einem durchschnittlichen Unternehmen mit 1 Milliarde USD Verbindlichkeiten doppelte Zahlungen in Höhe von 1 Million USD erfolgen.
  • Betrugsrisiko: Die Stammdatenverwaltung gewährleistet die Zugriffssteuerung, die die Rollen und Verantwortlichkeiten derjenigen, die Daten erstellen, und derjenigen, die diese Daten nutzen, über Geschäftsfunktionen hinweg voneinander trennt. Mit einer fehlenden Zugriffssteuerung oder Stammdatenverwaltung geht ein hohes Risiko betrügerischer Praktiken einher.
  • Mangel an Datenethik: Die Vorschriften werden immer strenger und verlangen die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen in Berichten und Dokumenten, die von einem Unternehmen veröffentlicht werden. Um Audits über vollständige Geschäftsprozesse durchführen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften standardisieren zu können, sind erprobte Verfahren zur Stammdatenverwaltung erforderlich. Solche Verfahren gewährleisten die Richtigkeit und Konsistenz der Daten, die in allen Geschäftsbereichen verwendet werden.

Die richtige Datenstrategie und ihre Umsetzung können eine reibungslose Ausführung der Geschäftsprozesse nach einer Fusion, Ausgliederung, Veräußerung oder Übernahme sicherstellen, Skaleneffekte ermöglichen und die Produktivität maximieren. Vor allem bedeutet das, dass Sie Ihre Dateninfrastruktur und die Daten, die die Betriebsabläufe in beiden Unternehmen unterstützen, richtig im Griff haben müssen. Ein ganzheitlicher Ansatz zur Datenverwaltung mithilfe datengestützter moderner Anwendungen ermöglicht eine 360-Grad-Ansicht aller verfügbaren Daten.

CAMELOT bietet Lösungen zur M&A-Datenberatung für den gesamten strategischen Lebenszyklus unserer Kunden.

Strategische Bewertung in der Due-Diligence-Phase

  • Bewertung der IT-Ressourcen und Datenfunktionalitäten des Übernahmeziels
  • Beurteilung der Übernahmeeignung im Hinblick auf die Daten
  • Potenzielle Synergien und Kosten der Datenintegration

Steigerung des Geschäftswerts

  • Empfehlung eines M&A-IT-Infrastrukturkonzepts zur Beschleunigung der Datenintelligenz
  • Bereitschaft zur Vermeidung unvorhergesehener Kosten
  • Änderungsfolgenabschätzung und Maßnahmen zur Risikominderung

Realisierung von Datengewinnen nach M&A

  • Entwicklung und Implementierung integrierter Dateninfrastrukturen
  • Datenharmonisierung in Informationsbereichen wie zum Beispiel Produkte, Lieferanten, Finanzen usw.
  • Einhaltung strenger Vorschriften und bereichsübergreifende Standardisierung der Compliance

Warum CAMELOT

Unsere maßgeschneiderten Lösungen verbinden:

  • Umfassendes Wissen über die Branche, regulierte Umgebungen und die Datendynamik bei M&A-Prozessen
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit verschiedenen Anbietern von Datentechnik und Anpassung von Lösungen an Ihre Geschäftsanforderungen
  • Modernste Lösungen zur Automatisierung von Datenmigrationsprozessen und Beschleuniger, um das Tempo zum Erreichen der Dateninfrastrukturbereitschaft zu maximieren

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